Burnout

Burnout bedeutet ‘ausgebrannt’ sein. Es ist ein Zustand ausgesprochener körperlicher, emotionaler, geistiger Erschöpfung und steht am Ende einer Kette von chronischem Stress. Dieser Stress ist vergleichbar mit einer Lawine, die sich aus einem Schneeball entwickelt, der ins Tal rollt. Nur ganz am Anfang könnte man die Entwicklung noch stoppen.

Jedoch ist der Beginn meist nicht zu erkennen, da sich der Zustand des ‘Ausgebranntseins’ schleichend entwickelt. Plötzlich kommt der Punkt, an dem nichts mehr geht und Körper und Geist ihre Dienste versagen. Auch ein Urlaub bringt dann keine Lösung mehr.

Besonders gefährdet sind Personen mit Mehrfachbelastung, Führungskräfte, aber auch Frauen mit Familie und Job, Menschen in Sozialberufen wie Krankenschwestern, Altenpfleger, Lehrer etc. Jedoch wird Burnout häufig als rein psychische Erkrankung abgetan. Dabei spielt die körperliche Komponente eine wesentliche Rolle.

Burnout fängt nicht im Kopf an, sondern in der Zelle.

Dauerhafter Ärger, Stress und Überforderung verschleißen unsere körperlichen Ressourcen. Das Immunsystem, das vegetative Nervensystem, die Nebennieren als wichtiger Bereitsteller für Energie befinden sich zunächst in einer Schieflage. Später sind sie erschöpft durch den gesteigerten Verbrauch von Mikronährstoffen, die jede Zelle benötigt, um ihre Funktion aufrecht zu erhalten.

Rückenschmerzen, Infektanfälligkeit, Bluthochdruck, Blutzuckeranstieg, Diabetes 2, Magen-Darm-Beschwerden, Schlafstörungen sind ernst zu nehmende Symptome.

Wie können Sie den ‘Schneeball’ anhalten?

Prävention ist das Mittel der Wahl. Dazu gehört eine Work-Life-Balance, ausreichende gute Ernährung und Bewegung.

Die Ernährung sollte Ihrem Typ entsprechend angepasst sein und Bewegung nicht in Leistungssport ausarten. Schaffen Sie sich täglich Ruheinseln, erlernen Sie autogenes Training oder eine andere Entspannungsmethode.

Was können Sie tun, wenn Sie bereits im Dauerstress sind?

Was können Sie tun, wenn Sie bereits Symptome entwickelt haben oder sich gar schon im Burnout-Zustand befinden?

Mit einem einfachen Labortest können wir heraus finden, wo Sie stehen und welche Maßnahmen ergriffen werden sollten. Primäres Ziel ist zunächst die Verminderung der Symptome innerhalb kurzer Zeit. Hier kommen vor allem, abhängig vom Laborergebnis, Infusionen zum Einsatz, die den zellulären Stress ausgleichen und modulierend auf das Immun- und Stress-Hormon-System einwirken. Begleitend kann eine Sauerstofftherapie helfen. Ernährungsoptimierung trägt ebenfalls zu einer schnellen Verbesserung bei.

Nach der Akutbehandlung wird eine nachfolgende langfristige Stabilisierung des Zustandes angestrebt, zum Beispiel mittels oraler Präparate. Zu dieser Zeit ist aus meiner Sicht auch eine Psychotherapie anzuraten.

Lassen Sie uns gemeinsam im persönlichen Gespräch klären, welche Therapie für Sie die effektivste ist.

Tel.: (030) – 80 90 93 56
info@heilpraxis-nau.de

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